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Weltfrauentag - am 08.03.2024 ist es wieder so weit!
Weltweit wird auf Frauenrechte und die Gleichstellung der Geschlechter aufmerksam gemacht.
An jedem Tag dieser Woche werde ich eine bekannte und einflussreiche Frau aus Mönchengladbach vorstellen.
Den Anfang macht die als "Mutter Ey" bekannte Johanna Ey, die genau heute vor 160 Jahren geboren wurde.
In zunächst ärmlichen Verhältnissen ist sie in Wickrath aufgewachsen und mit 19 Jahren, unglücklich verheiratet, nach Düsseldorf gezogen.
Anfang des 20. Jahrhunderts war sie eine der ersten Frauen, die sich scheiden ließ.
Mit 4 Kindern war sie gezwungen Ihren Unterhalt selbst zu verdienen und eröffnete in Düsseldorf zumächst eine Backwarenhandlung nahe der Kunstakademie.
Auf diesem Weg kam sie mit der Kunstwelt in Berührung und begann bald die Werke der Künstler auszustellen und ihre eigene Kunstgalerie zu führen.
Als Jemand, der selbst in einfachen Verhältnissen aufwuchs, hatte sie ein großes Herz für die jungen mittellosen Maler. Sie bekochte sie, kaufte ihnen Bilder ab und ließ sich dafür malen.
So wurde sie nebenbei zur meistporträtierten Frau Deutschlands. Ihre Bilder verkauften sich allmählich und ihr Leben veränderte sich grundsätzlich.
Sie wurde zur wichtigsten Galeristin der Kunstbewegung „Das Junge Rheinland“. Viele ihrer damaligen Schützlinge haben Weltruhm erlangt.
Nicht nur eine Straße in Mönchengladbach wurde nach ihr benannt, sondern auch eine 6-Tonnen schwere Skulptur wurde zu Ehren Eys 1989 auf der Quadtstraße vor der Volksbank aufgestellt.
In 4-monatiger Arbeit hat der Künstler Peter Rübsam das Kunstwerk im Wickrather Schlosspark aus Sandstein geschlagen.
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