Hinhören — Handeln — Chancen nutzen.
Wenn das Thema `Braunkohle` mit dem Ausstiegsdatum aus der öffentlichen Debatte und den Schlagzeilen verschwindet, bleiben bei uns vor Ort jahrzehntelange Herausforderungen.
Zu den Langzeitfolgen des Tagesbaues fand ein Treffen mit der nordrhein-westfälischen Umweltministerin Ursula Heinen-Esser auf dem Rittergut Wildenrath in Wanlo statt.
Gemeinsam mit weiteren Vertretern der Region wurde ein Positionspapier unter der Überschrift „Klarheit, Verlässlichkeit und Planungssicherheit beim Kohleausstieg“ an die Ministerin übergeben.
„Das Ende der Braunkohleverstromung ist richtig und wichtig für die Erfüllung der absolut notwendigen Klimaschutzziele. Als Vertreter der betroffenen Region bekennen wir uns daher zu einem möglichst frühen Ausstieg. Dies darf jedoch nicht einseitig zu Lasten der betroffenen Regionen und Anwohner geschehen. Deshalb sind Verlässlichkeit, Klarheit und Planungssicherheit Grundvoraussetzung für die Umsetzung der diskutierten Zeitpläne für den Kohleausstieg“, heißt es in dem Papier.
Das Revier-Wassersystem muss neu hergestellt und abgesichert werden. Zentrale Bedeutung hat die Entnahme und Zuleitung von Rheinwasser. Die gleichzeitige Befüllung der Restseen von Hambach und Garzweiler muss sichergestellt werden. Dafür sind ein wasserwirtschaftliches Gesamtmanagement für das Rheinische Revier, genaue Definitionen der Mengen und auch verlässliche Vereinbarungen mit der Schifffahrt zur Entnahme von Rheinwasser auch bei Niedrigwasser notwendig.
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